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Akne
Diagnose von Akne

Die Diagnose Akne bedarf in der Regel keiner weiterführender diagnostischer Maßnahmen. Schon durch die Anamnese und eine Sichtkontrolle der betroffenen Körperregionen kann sich der Anfangsverdacht Akne bestätigen. Um eine eventuell vorhandene Grunderkrankung, das kann neben einer Hormonstörung auch eine Störung des Stoffwechsels sein, auszuschließen, ist eine gründliche körperliche Untersuchung für die Diagnose sehr wichtig. In einigen Fällen, vor allem, wenn es sich um stark ausgeprägte Entzündungsherde handelt, kann eine zusätzliche Blutuntersuchung und ein Abstrich sinnvoll sein. Vor allem bei Patienten, die sich nicht in der Pubertät befinden, sollten zur Diagnose die Blutwerte – und hier vor allem der Hormonspiegel – kontrolliert werden.

Diagnose von Akne

Akne zu diagnostizieren bereitet meist dem Laien keine größeren Schwierigkeiten. Die Akne zeigt sich in ihrem typischen Erscheinungsbild mit charakteristischen Mitessern (Komedonen), Eiterpickeln (Pusteln) und roten Knötchen (Papeln) unter der, zumeist recht fettigen, Haut. Passt in das optische Erscheinungsbild dann auch noch das pubertäre Alter des Patienten oder der Patientin, liegt die Diagnose Akne nahe. Dennoch ist das Alter nicht zwingend ausschlaggebend für die Diagnose, denn Akne kann jede Altersklasse betreffen. Auch Neugeborene, Kleinkinder, Erwachsene und Greise können unter einer Akne leiden, denn die Ursachen sind vielfältig und müssen dabei nicht immer mit einer Hormonumstellung zusammenhängen.

Weitere diagnostische Maßnahmen

Handelt es sich bei der Akne um ein stark entzündetes Erscheinungsbild, so kann ein Abstrich der Pickel bei der Diagnose unterstützen und über die späteren Therapiemaßnahmen entscheiden. Auch die eingehende Befragung und eine ausführliche körperliche Untersuchung können für die Diagnose von Akne sinnvoll sein. Insbesondere dann, wenn es sich nicht um eine „normale“ Akne (Acne vulgaris) handelt, sondern zum Beispiel durch Medikamente oder Körperpflegeprodukte verursachte Pickel und Pusteln. Eine Blutuntersuchung ist bei der Diagnose immer dann angezeigt, wenn der Verdacht auf eine Hormon- bzw. Stoffwechselstörung fällt. Das kann bei Frauen mit Zyklusstörungen der Fall sein, aber auch bei Neugeborenen, die längere Zeit (mehr als 16 bis 24 Wochen) unter einer Akne leiden, ebenso bei Klein- und Schulkindern, die plötzlich Akne entwickeln.

Ursachen

Für die Diagnose und auch die spätere Therapie müssen die Ursachen einer Akne ermittelt werden. Nicht nur innere Faktoren, wie Hormonveränderungen bzw. eine vermehrte Ausschüttung männlicher Geschlechtshormone, kommen als Ursache für Akne infrage. Auch die erbliche Disposition spielt bei der Akne Diagnose eine Rolle. So haben Kinder ein erhöhtes Risiko an Akne zu erkranken, wenn die Eltern während der Pubertät ebenfalls stark unter Akne gelitten haben.

Ausgelöst werden muss eine Akne aber nicht nur durch hormonelle Umbauarbeiten des Körpers, sondern kann auch durch äußere Einflüsse entstehen, zum Beispiel bei Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Stoffen, die in Medikamenten zu finden sind. Diese Form wird als Acne medicamentosa bezeichnet. Auch auf Stress kann man mit einer Akne reagieren. Ebenso kann der Konsum von Nikotin zur Diagnose führen. Die Ernährung kann ggf. ebenso wie klimatische Faktoren (Mallorca-Akne) einen Einfluss auf die Entstehung von Akne haben. Viel Süßes und auch ein übermäßiger Kuhmilchgenuss können ebenfalls förderlich für Akne sein.

Judith Schomaker

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Um die Akne kursieren viele hartnäckige Gerüchte, die sich mit dem entsprechenden Wissen schnell ausräumen lassen. So ist der Irrglaube Akne entstünde durch mangelnde Körperhygiene keineswegs haltbar, hält sich als Mythos jedoch sehr hartnäckig. Auch eine mögliche Ansteckung bei einem Akne-Patienten z. B. durch Berührung ist ausgeschlossen. Wissenswert ist zudem die Tatsache, dass ein eigenständiges Ausdrücken der Pickel und Mitesser nicht zu einer Verbesserung der Akne führt, sondern diese ggf. massiv verschlechtern kann. Häufig wird durch unsachgemäßes Ausdrücken eine Narbenbildung provoziert. Bei starkem Druck auf den Pickel kann nämlich schnell der Haarkanal bzw. die Talgdrüse selbst zerstört werden und infolgedessen vernarben.

Diagnose Akne

Die Diagnose Akne bedarf in der Regel keiner weiterführender diagnostischer Maßnahmen. Schon durch die Anamnese und eine Sichtkontrolle der betroffenen Körperregionen kann sich der Anfangsverdacht Akne bestätigen. Um eine eventuell vorhandene Grunderkrankung, das kann neben einer Hormonstörung auch eine Störung des Stoffwechsels sein, auszuschließen, ist eine gründliche körperliche Untersuchung für die Diagnose sehr wichtig. In einigen Fällen, vor allem, wenn es sich um stark ausgeprägte Entzündungsherde handelt, kann eine zusätzliche Blutuntersuchung und ein Abstrich sinnvoll sein. Vor allem bei Patienten, die sich nicht in der Pubertät befinden, sollten zur Diagnose die Blutwerte – und hier vor allem der Hormonspiegel – kontrolliert werden.

Akne wird als Sammelbegriff für Hauterkrankungen verwendet, die sich im Bereich des Haarfollikels und der Talgdrüsen manifestieren. Die Akne mit ihren charakteristischen Pickeln, Papeln und Pusteln zeigt sich dabei vorwiegend im Gesicht, Brust- und Rückenbereich. Je nach Form der Akne können aber auch die Gesäß-, Genital- und Leistenregion sowie die Achseln befallen sein. Die häufigste Form der Akne ist die gewöhnliche Akne, die auch als Acne vulgaris bezeichnet wird. Sie tritt bei der Mehrzahl der Betroffenen während der Pubertät auf, kann aber generell jede Altersklasse betreffen. Verantwortlich für eine Akne sind vorwiegend hormonelle Veränderungen bzw. eine vermehrte Ausschüttung des männlichen Sexualhormons Testosteron.